Alles, was Ein­zel­per­so­nen oder Orga­nis­da­tio­nen selbst tun kön­nen, also z. B. Bal­kon­kraft­werk instal­lie­ren, neu­es Quar­tiers­kon­zept, Bür­ger­ge­nos­sen­schaf­ten für Lade­säu­len, usw.

Breite Allianz für Klimaschutz: Appelle an die künftige Regierung

Kurs hal­ten bei Kli­ma und Demo­kra­tie: Das for­dern über 150 Stif­tun­gen und 12.000 Wissenschaftler:innen von der künf­ti­gen Regie­rung. Erfah­ren Sie mehr über die gemein­sa­men For­de­run­gen nach Ein­hal­tung von Kli­ma­ge­set­zen, sozia­ler Gerech­tig­keit und fak­ten­ba­sier­ter Politik.

Alarmstufe Klima: Stiftungen und Wissenschaft fordern Kurswechsel von der Politik!

Deutsch­land steht am Schei­de­weg – und zwei gewich­ti­ge Stim­men erhe­ben sich mit einer unmiss­ver­ständ­li­chen Bot­schaft an die künf­ti­ge Bun­des­re­gie­rung: Schluss mit Zögern beim Kli­ma­schutz! Sowohl über 150 ein­fluss­rei­che Stif­tun­gen als auch ein Heer von über 12.000 Wissenschaftler:innen schla­gen in sepa­ra­ten, aber inhalt­lich ver­blüf­fend ähn­li­chen Appel­len Alarm.

Ihre gemein­sa­me, drin­gen­de For­de­rung: Hän­de weg von bestehen­den Kli­ma­schutz­ge­set­zen und dem Pari­ser Abkom­men! Jeder Ver­such, die­se auf­zu­wei­chen, sei eine Gefahr für unse­re Zukunft. Doch es geht um mehr als nur CO2-Zie­le: Bei­de Grup­pen beto­nen ein­dring­lich, dass eine star­ke Demo­kra­tie das Fun­da­ment für jeden wirk­sa­men Kli­ma- und Umwelt­schutz ist. Ohne sie? Kei­ne Chance!

Die Zeit drängt. Deutsch­land und die EU müs­sen jetzt ihre Hand­lungs­fä­hig­keit unter Beweis stel­len und die Kli­ma­kri­se ent­schlos­sen, fair und bezahl­bar angehen.

Wollen Sie wissen, was genau dahintersteckt?

  • Der Appell „Kurs hal­ten!“ der Stif­tun­gen: Wel­che fünf unver­han­del­ba­ren Grund­pfei­ler sehen über 150 Stif­tun­gen als Fun­da­ment für Deutsch­lands Zukunft? War­um ist jetzt der ent­schei­den­de Moment zum Han­deln und wie ver­bin­den sie Kli­ma­schutz mit sozia­ler Gerechtigkeit? 
  • Der Appell der Wis­sen­schaft an die Poli­tik: Wel­che wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Schrit­te for­dern über 12.000 Expert:innen? War­um dul­det die Kli­ma­kri­se abso­lut kei­nen Auf­schub mehr und wie sieht ihre Road­map für den Aus­stieg aus fos­si­len Ener­gien und eine nach­hal­ti­ge Wirt­schaft aus? 

„Klima auf die Agenda setzen“ — Offener Brief zum Wahlkampfjournalismus

Der vor­lie­gen­de offe­ne Brief des Netz­werk Kli­ma­jour­na­lis­mus rich­tet sich an Medi­en­schaf­fen­de und Jour­na­lis­ten im Kon­text der bevor­ste­hen­den Bun­des­tags­wahl. Die Ver­fas­ser beto­nen, dass die Kli­ma­kri­se als zen­tra­les The­ma in der Wahl­kampf­be­richt­erstat­tung behan­delt wer­den muss, beson­ders ange­sichts des Rekord­jah­res 2024 als wärms­tes Jahr seit Beginn der Klimaaufzeichnungen.

Open brown enve­lo­pe with blank white card on a desk bes­i­de a green plant and a lap­top, rea­dy for cor­re­spon­dence or invitation.

Der Brief for­mu­liert fünf kon­kre­te Kern­for­de­run­gen an die jour­na­lis­ti­sche Arbeit:

  • Sys­te­ma­ti­sche Inte­gra­ti­on der Kli­mathe­ma­tik in alle Berichterstattungsformate
  • Akti­ves Ent­ge­gen­tre­ten bei Falsch­in­for­ma­tio­nen zur Klimakrise
  • Ver­mei­dung von Sensationsjournalismus
  • Soli­da­ri­tät mit ange­grif­fe­nen Klimawissenschaftlern
  • Auf­de­ckung von Ver­zö­ge­rungs­tak­ti­ken und Lobbyismus

Grund­la­ge der For­de­run­gen sind Deutsch­lands recht­li­che Ver­pflich­tun­gen zum Kli­ma­schutz durch das Pari­ser Abkom­men, das Grund­ge­setz (Schutz der natür­li­chen Lebens­grund­la­gen für die künf­ti­gen Gene­ra­tio­nen) und die Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts.

Der voll­stän­di­ge Brief ist hier ver­füg­bar und bie­tet detail­lier­te Aus­füh­run­gen zu den ein­zel­nen For­de­run­gen sowie deren Begrün­dun­gen.
Der RT EE unter­stützt die For­de­run­gen des Netz­werk Kli­ma­jour­na­lis­mus vollumfänglich.

Es bleibt dabei: „100% Erneuerbare Energien bis spätestens 2030!“

Die Ziel­set­zung des Run­den Tisches Erneu­er­ba­re Ener­gien (RT-EE) bleibt wei­ter­hin klar und kom­pro­miss­los: „100% Erneu­er­ba­re Ener­gien bis spä­tes­tens 2030!“.
Die­se For­de­rung an unse­re natio­na­len Ver­fas­sungs­or­ga­ne bleibt solan­ge ein Fun­da­ment am RT-EE, bis die am Tisch ver­sam­mel­te Exper­ti­se im Lich­te kli­ma­wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nis­se einen ambi­tio­nier­te­ren Leit­satz ein­ver­nehm­lich beschließt.

100% Erneuerbare Energien bis spätestens 2030!


In den letz­ten Jah­ren hat der RT-EE ver­mehrt auf die drin­gen­de Not­wen­dig­keit eines tief­grei­fen­den Para­dig­men­wech­sels in der Ener­gie­po­li­tik hin­ge­wie­sen. Die­ser umfasst nicht nur die tech­no­lo­gi­sche Trans­for­ma­ti­on hin zu Erneu­er­ba­ren Ener­gien, son­dern auch die Schaf­fung ange­mes­se­ner recht­li­cher und poli­ti­scher Rah­men­be­din­gun­gen, die bis­her unzu­rei­chend sind, um die natio­na­len Kli­ma­zie­le zu erreichen.

Rechtswege als Hebel für Klimagerechtigkeit: Klimaklagen und ihre Wirkung

Die Bedeu­tung juris­ti­scher Schrit­te im Kli­ma­schutz, wie etwa Kli­ma­kla­gen gegen die Bun­des­re­gie­rung, ist unüber­seh­bar. Die­se recht­li­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen haben die poli­ti­sche Dis­kus­si­on ent­schei­dend geprägt, indem sie die Ver­pflich­tung zur Umset­zung des Pari­ser Kli­ma­schutz­ab­kom­mens beton­ten und von der Bun­des­re­gie­rung wirk­sa­me­re Maß­nah­men ein­for­der­ten.
Eine Schlüs­sel­rol­le spiel­ten dabei die gemein­sa­me Kla­ge des Solar­ener­gie-För­der­ver­ein Deutsch­land e. V. (SFV) mit dem Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land (BUND), die bereits 2018 als Vor­rei­ter gegen die unzu­rei­chen­den Kli­ma­schutz­maß­nah­men der Bun­des­re­gie­rung vor­gin­gen. Alle vier Kli­ma­schutz­kla­gen mach­ten die Dis­kre­panz zwi­schen den natio­na­len Maß­nah­men und den inter­na­tio­na­len Ver­pflich­tun­gen unmiss­ver­ständ­lich deut­lich und lenk­ten die öffent­li­che Auf­merk­sam­keit auf die man­geln­de poli­ti­sche Ent­schlos­sen­heit, den Kli­ma­wan­del wirk­sam zu bekämpfen.

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts: Ein Meilenstein

Ein wei­te­rer Wen­de­punkt war die his­to­ri­sche Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts (BVerfG) im Jahr 2021. Das Gericht stell­te fest, dass die Kli­ma­po­li­tik der Bun­des­re­gie­rung in Tei­len ver­fas­sungs­wid­rig ist, da sie die Rech­te jun­ger und zukünf­ti­ger Gene­ra­tio­nen auf eine lebens­wer­te Umwelt ver­letzt. Es for­der­te eine gene­ra­tio­nen­ge­rech­te Ver­tei­lung des ver­blei­ben­den Treib­haus­gas­bud­gets und beton­te die ver­fas­sungs­recht­li­che Ver­pflich­tung, den glo­ba­len Tem­pe­ra­tur­an­stieg auf ein Mini­mum zu begren­zen.
Die­ses Urteil setz­te einen neu­en Stan­dard für die poli­ti­sche Ver­ant­wort­lich­keit und ver­schärf­te den Druck auf die Bun­des­re­gie­rung, ambi­tio­nier­te­re Kli­ma­schutz­maß­nah­men zu ergreifen.

EuGH-Urteil: Klimaschutz ist Menschenrecht

Das Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs (EuGH), das Kli­ma­schutz als Men­schen­recht aner­kennt, unter­streicht die Dring­lich­keit und die recht­li­che Ver­pflich­tung, wirk­sa­me Maß­nah­men gegen den Kli­ma­wan­del zu ergrei­fen. Die­ses Urteil stärkt die Posi­ti­on der Bür­ger und Umwelt­or­ga­ni­sa­tio­nen, die für eine ambi­tio­nier­te Kli­ma­po­li­tik kämp­fen, und erhöht den Druck auf die Regie­run­gen, ihre Kli­ma­zie­le zu erfüllen.

Deutschland am Limit: Das aufgebrauchte Treibhausgasbudget

Die wis­sen­schaft­li­chen Ana­ly­sen des Sach­ver­stän­di­gen­rats für Umwelt­fra­gen ver­deut­li­chen, dass Deutsch­lands Treib­haus­gas­bud­get fast voll­stän­dig auf­ge­braucht ist. Dies bedeu­tet, dass künf­ti­ge Gene­ra­tio­nen bereits jetzt durch das Han­deln der Gegen­wart stark belas­tet wer­den. Die Kos­ten des Kli­ma­wan­dels, ein­schließ­lich Schä­den durch Extrem­wet­ter­er­eig­nis­se, Gesund­heits­kri­sen und wirt­schaft­li­che Ver­lus­te, wach­sen expo­nen­ti­ell – und mit jeder Ver­zö­ge­rung stei­gen die finan­zi­el­len und gesell­schaft­li­chen Belas­tun­gen wei­ter an.

Die zentrale Rolle des RT-EE in der Energiewende

Ange­sichts die­ser dra­ma­ti­schen Ent­wick­lun­gen bleibt die For­de­rung des Run­den Tisches Erneu­er­ba­re Ener­gien nach einer 100%igen Ver­sor­gung mit Erneu­er­ba­ren Ener­gien bis spä­tes­tens 2030 aktu­el­ler denn je. Sie ist nicht nur eine tech­no­lo­gi­sche und wirt­schaft­li­che Her­aus­for­de­rung, son­dern vor allem eine recht­li­che, ethi­sche und gesell­schaft­li­che Not­wen­dig­keit, um die pla­ne­ta­ren Gren­zen ein­zu­hal­ten und die Lebens­grund­la­gen künf­ti­ger Gene­ra­tio­nen zu sichern.
Der Run­de Tisch betont, dass der Erfolg die­ser Mis­si­on von ent­schlos­se­nen Maß­nah­men abhängt: radi­ka­le Emis­si­ons­re­duk­tio­nen, mas­si­ver Aus­bau Erneu­er­ba­rer Ener­gien, Dekar­bo­ni­sie­rung des Ver­kehrs­sek­tors und Ener­gie­ef­fi­zi­enz­stei­ge­run­gen in allen Berei­chen. Gleich­zei­tig for­dert er die Schaf­fung recht­li­cher Rah­men­be­din­gun­gen, die den zügi­gen Über­gang zu einer koh­len­stoff­frei­en Ener­gie­wirt­schaft ermöglichen.

Ausblick: Handeln statt Verzögern!

Die bis­he­ri­gen Fort­schrit­te und Her­aus­for­de­run­gen unter­strei­chen die enor­me Ver­ant­wor­tung, die auf poli­ti­scher, gesell­schaft­li­cher und wirt­schaft­li­cher Ebe­ne liegt. Der Run­de Tisch Erneu­er­ba­re Ener­gien wird wei­ter­hin eine Platt­form für wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Dia­log und kol­lek­ti­ves Han­deln bie­ten. Nur durch muti­ge Ent­schei­dun­gen und sofor­ti­ge Umset­zung kön­nen die Kos­ten des Nicht­han­delns mini­miert und die Grund­la­gen für eine nach­hal­ti­ge Zukunft geschaf­fen werden.

SFV-Karikaturenkalender 2025: Lachen gegen den Klimakampf

Ger­hard Mes­ters Kari­ka­tu­ren beglei­ten Sie durch das Jahr und hel­fen, den rea­le Irr­sinn um uns her­um mit Humor zu ertragen.

SFV-Kalender 2025

Der Solar­ener­gie-För­der­ver­ein Deutsch­land (SFV) prä­sen­tiert den SFV-Kari­ka­tu­ren­ka­len­der 2025. Mit Kari­ka­tu­ren von Ger­hard Mes­ter wird der Kli­ma­kampf humor­voll beleuchtet.

Bestel­len Sie den Kalen­der jetzt auf die­ser Sei­te und unter­stüt­zen Sie die kli­ma­schüt­zen­de Arbeit des SFVs!
Ein­zel­be­stel­lun­gen sind Spen­den, ab vier Kalen­dern erfolgt die Abrech­nung per Rechnung.

Stoppen wir das CCS-Gesetz: Gemeinsam gegen den fossilen Irrweg!

Die Bun­des­re­gie­rung plant Mil­li­ar­den in eine tech­no­lo­gisch frag­wür­di­ge Metho­de zur CO2-Abschei­dung zu inves­tie­ren, die den Aus­stieg aus fos­si­len Ener­gien ver­hin­dern könn­te: Car­bon Cap­tu­re and Sto­rage (CCS). Ein offe­ner Brief von meh­re­ren Umwelt­or­ga­ni­sa­tio­nen for­dert dage­gen einen sofor­ti­gen Aus­stieg und ech­te Klimaschutzlösungen.

CCS stoppen

Der CCS-Irrweg der Bundesregierung

Die Kli­ma­kri­se schrei­tet vor­an, und ihre Haupt­ur­sa­che ist das andau­ern­de Ver­bren­nen von Koh­le, Öl und Gas. Statt­des­sen soll­te die Bun­des­re­gie­rung den drin­gend not­wen­di­gen Aus­stieg aus die­sen fos­si­len Ener­gien fort­set­zen. Doch statt­des­sen plant sie Mil­li­ar­den an Steu­er­gel­dern in eine Tech­nik zu inves­tie­ren, die die­sen Aus­stieg ver­hin­dern oder zumin­dest stark ver­zö­gern wür­de: CCS, also die Abschei­dung und unter­ir­di­sche Depo­nie­rung von CO2.

Der Gesetzentwurf zur Förderung von CCS

Der Ent­wurf eines Geset­zes zur Ände­rung des Koh­len­di­oxid-Spei­che­rungs­ge­set­zes wür­de es Raf­fi­ne­rien, Kraft­wer­ken, Müll­ver­bren­nungs­an­la­gen sowie Pro­duk­ti­ons­an­la­gen für Plas­tik, Dün­ge­mit­tel oder Zement erlau­ben, CO2-Abschei­de­an­la­gen zu errich­ten und das auf­ge­fan­ge­ne CO2 über Pipe­lines, Züge und Schif­fe zu End­la­ger­stät­ten zu trans­por­tie­ren – in der Nord­see sowie poten­zi­ell an Land. Ziel ist die Ent­wick­lung gro­ßer kom­mer­zi­el­ler CO2-Abschei­de­an­la­gen, die Errich­tung von CO2-Depo­nien und den Bau eines flä­chen­de­cken­den Pipe­line­net­zes durch ganz Deutschland.

Risiken und Nachteile der CCS-Technologie

CCS ist eine End-of-Pipe-Tech­nik, die die Vor­ket­ten­emis­sio­nen aus dem fort­ge­setz­ten Ein­satz von Erd­gas nicht erfasst. Ins­be­son­de­re das extrem kli­ma­schäd­li­che Methan, das im Zuge der Erd­gas­pro­duk­ti­on ent­steht, wird dabei nicht berück­sich­tigt. Die CO2-Abschei­dung ist auch nie voll­stän­dig, sodass bedeu­ten­de Men­gen wei­ter in die Atmo­sphä­re aus­ge­sto­ßen wer­den. CCS kann daher kei­nen wirk­sa­men Bei­trag zum Kli­ma­schutz leisten.

Umwelt- und Gesundheitsrisiken

Die Injek­ti­on von hun­der­ten Mil­lio­nen Ton­nen CO2 unter den Mee­res­bo­den birgt unvor­her­seh­ba­re Risi­ken für Mensch und Umwelt. Im Fall von Lecka­gen gefähr­det ein Netz von tau­sen­den Kilo­me­tern CO2-Pipe­lines durch dicht besie­del­te Gebie­te Leben und Gesund­heit von Men­schen und Tie­ren. Der flä­chen­in­ten­si­ve Infra­struk­tur­zu­bau bringt enor­me Pla­nungs­kos­ten mit sich – ganz zu schwei­gen von der damit ver­bun­de­nen Naturzerstörung.

Kritik an den CCS-Projekten weltweit

Der Welt­kli­ma­rat hält CCS für den teu­ers­ten Ver­such, den CO2-Aus­stoß zu redu­zie­ren und bezeich­net sei­ne Wirk­sam­keit als unsi­cher. Bis­he­ri­ge Erfah­run­gen zei­gen: Welt­weit sind CCS-Pro­jek­te geschei­tert. Der hohe Ener­gie­ver­brauch, hohe ver­blei­ben­de Rest­emis­sio­nen und der über­wie­gen­de Ein­satz in der Erd­öl- und Erd­gas­för­de­rung sor­gen dafür, dass CCS dem Kli­ma und der Umwelt schadet.

Forderungen an die Bundesregierung

Der offe­ne Brief (hier nach­zu­le­sen) for­dert die Mit­glie­der des Bun­des­tags und die Lan­des­re­gie­run­gen auf:

  • Kei­ne Ver­ab­schie­dung des Geset­zes zur Ände­rung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes.
  • Schnellst­mög­li­cher Aus­stieg aus Erd­gas, Koh­le und Erd­öl gera­de auch in der Industrie.
  • Kein Auf­wei­chen der Mee­res­schutz­ver­ein­ba­run­gen Lon­don Pro­to­koll und Hohe-See-Ein­brin­gungs­ge­setz für CCS.
  • Alle Kraft in Ener­gie­ein­spa­rung und Ener­gie­suf­fi­zi­enz, den natur­ver­träg­li­chen Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien bis zu 100%, eine res­sour­cen­scho­nen­de Pro­duk­ti­on, Kreis­lauf­wirt­schaft und Prio­ri­tät für natür­li­chen Klimaschutz.

Unterstützende Organisationen

Der Brief wird von zahl­rei­chen Umwelt­or­ga­ni­sa­tio­nen, Initia­ti­ven, Gemein­den und Unter­neh­men unter­zeich­net. Dazu gehö­ren u.a. der Akti­ons­bünd­nis Ener­gie­wen­de Heil­bronn, die Anti-Atom-Grup­pe Frei­burg, der Bund für Umwelt und Natur­schutz (BUND) e.V., Green­peace e.V., das Umwelt­in­sti­tut Mün­chen, Urge­wald e.V und vie­le weitere.

Zusammenfassung

Der CCS-Irr­weg ist gefähr­lich für Men­schen und Umwelt. Er ver­schlim­mert die Kli­ma­kri­se, belas­tet die Mee­re und gefähr­det die Ener­gie­wen­de. Pro­fi­tie­ren wird vor allem die fos­si­le Indus­trie. Die Kos­ten in Mil­li­ar­den­hö­he muss die Gesell­schaft tra­gen. Gemein­sam müs­sen wir den CCS-Irr­weg der Bun­des­re­gie­rung stop­pen und statt­des­sen ech­te Kli­ma­schutz­lö­sun­gen fördern.

Offenen Brief mitzeichnen: So geht’s!

Den offe­nen Brief „Gemein­sam gegen den fos­si­len Irr­weg: CCS-Gesetz stop­pen. Ech­te Kli­ma­schutz­lö­sun­gen jetzt.“ kön­nen Orga­ni­sa­tio­nen auch wei­ter­hin mit­zeich­nen.

Sen­den Sie dazu ein­fach eine E‑Mail mit Ihren Kon­takt­da­ten (ein­schließ­lich Anga­be der Orga­ni­sa­ti­on, wel­che Sie ver­tre­ten) an die im offe­nen Brief ange­ge­be­ne E‑Mail-Adres­se (Hin­weis in der Kopf­zei­le). Oder fül­len Sie das Goog­le Docs For­mu­lar am Ende die­ser Web­sei­te aus.

Ahrtal? Solahrtal! Der Projektvorschlag der SolAHRtal-Initiative

Aus dem Ahrtal soll auch ein Solar­tal wer­den. Wie das gehen kann, ist in die­sem Pro­jekt­vor­schlag der SolAHRtal-Initia­ti­ve beschrieben.
Wie ist der aktu­el­le Stand?

Die Katze ist aus dem Sack: CCS auch für Kraftwerke

Bis­her hat­te die Bun­des­re­gie­rung stes betont, dass CCS aus­schließ­lich für „schwer ver­meid­ba­re“ indus­tri­el­le CO2-Emis­sio­nen gedacht sei.
Doch in ihrer Mit­tei­lung zur erfolg­ten „Eini­gung zur Kraft­werks­stra­te­gie“ hat die Bun­des­re­gie­rung nun die Kat­ze aus dem Sack gelassen.

CCS: Stoppt den industriellen Hochlauf!

Die Bun­des­re­gie­rung hat den Hoch­lauf der umstrit­te­nen CCS-Tech­nik beschlos­sen. Mil­li­ar­den an Steu­er­gel­dern sol­len dafür an die Gas­in­dus­trie flie­ßen. Eine „Car­bon Manage­ment-Stra­te­gie“ wird aktu­ell in einem exklu­si­ven Rah­men erar­bei­tet und soll bis Sep­tem­ber 2023 einen Infra­struk­tur­plan und Rechts­si­cher­heit für die Indus­trie lie­fern, eine öffent­li­che Dis­kus­si­on ist nicht vor­ge­se­hen.
Man befürch­tet wohl, dass sich das Gesche­hen von vor 12 Jah­ren wie­der­ho­len könn­te, als fun­dier­te Auf­klä­rung durch Bür­ger­initia­ti­ven zu einer gesell­schafts­wei­ten Ableh­nung und in meh­re­ren Bun­des­län­dern zum Ver­bot der CCS-Tech­nik führte.

Die Zivil­ge­sell­schaft muss die nöti­ge öffent­li­che Debat­te über die­ses schwer­wie­gen­de The­ma also wie­der selbst in Gang bringen.

Demonstration gegen CCS in der Altmark

Wir haben für die Fest­stel­lun­gen in die­sem Bei­trag um Unter­stüt­zung gebe­ten. Vie­le Orga­ni­sa­tio­nen und Ein­zel­per­so­nen sind unse­rem Auf­ruf gefolgt!
Inzwi­schen haben wir meh­re­ren Regie­rungs­ver­tre­ter (Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz, Wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck, Unmwelt­mi­nis­te­rin Stef­fi Lem­ke) das auf die­sem Bei­trag basie­ren­de Posi­ti­ons­pa­pier unter Bei­fü­gung der ein­ge­gan­ge­nen Unter­schrif­ten zukom­men las­sen.

Nach­fol­gend der Inhalt unse­res Posi­ti­ons­pa­piers (eng­lish ver­si­on available here):

CCS bezweckt nicht Kli­ma­schutz, son­dern jahr­zehn­te­lan­ge Fort­set­zung der Koh­len­stoff­ver­bren­nung und wäre der GAU für die Energiewende.

In ihrem Arti­kel CCU/CCS: Bau­stein für eine kli­ma­neu­tra­le und wett­be­werbs­fä­hi­ge Indus­trie schreibt die Bun­des­re­gie­rung, dass CCS „vor allem bei der Indus­trie und Abfall­wirt­schaft“ ein­ge­setzt wer­den soll, wäh­rend in der Ener­gie­er­zeu­gung die erneu­er­ba­ren Ener­gien „prio­ri­tär“ sei­en. Bei­de For­mu­lie­run­gen las­sen erken­nen, dass der CCS-Ein­satz bei der Ener­gie­er­zeu­gung kei­nes­wegs aus­ge­schlos­sen wird. Schließ­lich hat Habeck wesent­li­che ener­gie­wirt­schaft­li­che Wei­chen in Rich­tung LNG und blau­en Was­ser­stoff gestellt, deren erheb­li­che CO₂-Emis­sio­nen durch CCS beschö­nigt wer­den müssen.

Warum CCS nur eine Beschönigung ist

Unter­ir­di­sche CO₂-End­la­ger sind zwangs­läu­fig undicht. Die aus­ge­för­der­ten Gas- und Ölfel­der, in die CO₂ ver­presst wer­den soll, sind von undich­ten Bohr­lö­chern, Brü­chen und Weg­sam­kei­ten durch­setzt. Bereits heu­te geht man davon aus, dass an etwa drei Vier­teln der ca. 15.000 alten Bohr­lö­cher in der Nord­see Methan (ca. 80fache Kli­ma­wirk­sam­keit von CO₂) aus­tritt. Druck­erhö­hung durch CO₂-Ein­pres­sung wür­de dies ver­stär­ken und gleich­zei­tig Weg­sam­kei­ten für CO₂ ausweiten.

Wenn CO₂ in „sali­ne Aqui­fe­re“ (mit extrem salz­hal­ti­gem Was­ser gefüll­te For­ma­tio­nen) gepresst wird, ver­drängt es zwangs­läu­fig das Salz­was­ser. Die­ses weicht nach oben aus, kon­ta­mi­niert das nutz­ba­re Grund­was­ser und gibt gleich­zei­tig dem CO₂ den Weg in die Atmo­sphä­re frei.

Die Regie­rung behaup­tet, in den genann­ten For­ma­tio­nen kön­ne das CO₂ „sicher über geo­lo­gi­sche Zeit­räu­me gespei­chert“ wer­den. In dem sogar gern als Mus­ter­bei­spiel ange­führ­ten „Spei­cher“ Sleip­ner bei Nor­we­gen sind schon nach eini­gen Jah­ren nur noch 80% des ver­press­ten CO₂ nach­weis­bar. (Vgl. u.a. Prof. Wall­mann, Geo­mar, im „Spie­gel“ vom 25.09.2011).

Betreiber wollen die Ewigkeitslasten an den Staat abschieben

CO₂-Aus­trit­te sind so wahr­schein­lich, dass die Gas­kon­zer­ne, die die Depo­nien betrei­ben, für deren Dich­tig­keit nicht haf­ten wol­len. Sie argu­men­tie­ren: dem Staat, der das CCS-Pro­jekt geneh­migt hat, fal­le auch die Ver­ant­wor­tung zu. Die durch CO₂-End­la­ger unter der Nord­see oder in Nord­deutsch­land ent­ste­hen­den Ewig­keits­las­ten durch dau­er­haf­te Über­wa­chung und Fol­gen von Lecka­gen, deren Besei­ti­gung tech­nisch völ­lig unge­klärt ist, sol­len also der Bevöl­ke­rung auf­ge­bür­det wer­den. Dies hat die Bun­des­re­gie­rung nicht offengelegt!

Energieintensiv, teuer, CO₂-Abscheidung immer nur partiell

Was die Bun­des­re­gie­rung eben­falls nicht offen­legt: für das CCS-Ver­fah­ren von der Abschei­dung über den Trans­port bis zur Ver­pres­sung wird etwa ein Drit­tel der von einem Kraft­werk erzeug­ten Ener­gie benö­tigt. Schon jetzt kos­tet der Fos­sil­strom ein Viel­fa­ches des erneu­er­ba­ren. Durch den Auf­wand mit CCS wür­de sich der Preis noch ver­dop­peln. Zusätz­lich ist zu beach­ten, dass das CO₂ aus Rauch­ga­sen nie­mals voll­stän­dig abge­schie­den wer­den kann: Bei den meis­ten CCS-Kraft­wer­ken liegt der Anteil bis­her bei 50%. Auch unter­stellt, dass das CO₂ zu 100% und für alle Zei­ten im Unter­grund ver­blei­ben wür­de, kann CCS also kei­ne Dekar­bo­ni­sie­rung bewirken.

Negative Emissionen durch Biomasse-CCS, Carbon Capture and Use

Nega­ti­ve Emis­sio­nen sei­en mög­lich, wenn aus den Abga­sen von Holz­kraft­wer­ken das CO₂ abge­schie­den und depo­niert wer­de, da die­ses aus der Luft ins Holz gekom­men ist, so die Bun­des­re­gie­rung. Was sie nicht ver­rät: Die CO₂-Abschei­dung aus der Holz­ver­bren­nung ist weit­aus schwie­ri­ger als die aus den Abga­sen der Kohle.

Beim welt­größ­ten Holz­kraft­werk in Eng­land möch­te man jähr­lich 8 Mill. Ton­nen abschei­den und ver­pres­sen, konn­te bis­her aber ledig­lich eine Abspal­tung von 27 Ton­nen in 90 Tagen erreichen.

Bei der Müll­ver­bren­nung ist die Pro­ble­ma­tik ähn­lich: Die größ­te Müll­ver­bren­nungs­an­la­ge Nor­we­gens (Hafs­lund Oslo Cel­sio) plant eine jähr­li­che Abschei­dung von 400.000 Ton­nen, schaff­te bis­lang aber nur ca. 1000 Ton­nen in etwa einem Jahr.
Das abge­spal­te­ne CO₂ nicht zu ver­pres­sen, son­dern zu nut­zen, trägt eben­falls nicht zum Kli­ma­schutz bei, da das CO₂ nach Ende der Nut­zung wie­der in die Atmo­sphä­re gelangt.

Der Atmo­sphä­re oder den Ver­bren­nungs­ga­sen CO₂ zu ent­zie­hen, ist im Übri­gen schon vom Ansatz her ver­fehlt: ent­fernt wer­den muss der Koh­len­stoff, nicht aber der Sau­er­stoff. Die natür­li­che Pho­to­syn­the­se macht vor, wie es rich­tig ist.

Unlogische Flickschusterei, die Klima und Umwelt schadet

Tech­nisch und wirt­schaft­lich hat die Tech­nik trotz Mil­li­ar­den För­der­mit­teln (allein in der EU) inter­na­tio­nal ver­sagt. Nur eine win­zi­ge Men­ge von 7,18 Mil­lio­nen Ton­nen im Jahr, vor allem aus der Erd­gas­auf­be­rei­tung, wird heu­te unter­ir­disch depo­niert. Die Methan­men­gen im Aus­maß eines CO₂-Äqui­va­len­tes von 4 Mrd. Ton­nen, die im Zuge der Erd­gas­pro­duk­ti­on vor der Ver­bren­nung jähr­lich in die Atmo­sphä­re gelan­gen, wer­den durch CCS sowie­so nicht erfasst.

Die Lösung: komplette Beendigung der Kohlenstoffverbrennung

Die Bun­des­re­gie­rung muss den Irr­weg CCS sofort ver­las­sen. Die dadurch frei wer­den­den immensen Mit­tel müs­sen ein­ge­setzt wer­den für:

  • Umstieg auf 100% Erneu­er­ba­re Ener­gien in allen Sek­to­ren bis 2030
  • Umstel­lung der Indus­trie auf kli­ma­freund­li­che Verfahren
  • Sanie­rung der Atmo­sphä­re durch Nut­zung der natür­li­chen Photosynthese:
  • Wie­der­vernäs­sung von Moo­ren und natur­na­he Auf­fors­tung, was — neben dem Kli­ma­schutz — auch dem Arten- und Bio­di­ver­si­täts­schutz dient.

Fast 70 Organisationen und Einzelpersonen unterstützen bereits unser Papier

Am 5. Juni 2023 wur­de das Papier zusam­men mit der Lis­te der Unter­zeich­nen­den an Bun­des­kanz­ler Scholz, Wirt­schafts­mi­nis­ter Habeck und Umwelt­mi­nis­te­rin Lem­ke versandt.

Eben­falls am 5. Juni 2023 wur­den die Medi­en durch eine Pres­se­mit­tei­lung informiert.

Weitere Unterstützer des Positionspapiers sind herzlich willkommen!

Ein mög­lichst gro­ßer Kreis, der sich auch an künf­ti­gen Akti­vi­tä­ten zum The­ma betei­li­gen wür­de, wäre sehr wert­voll und daher wün­schens­wert. Tei­len Sie uns Ihr Inter­es­se ein­fach form­los per E‑Mail an presse@energiewende-2030.de mit. Hier­für bedan­ken wir uns im Vor­aus!
Selbst­ver­ständ­lich ver­wen­den wir Ihre E‑Mail-Adres­se aus­schließ­lich, um Sie über unse­re Akti­vi­tä­ten im Zusam­men­hang mit dem The­ma CCS auf dem Lau­fen­den zu hal­ten. Eine ander­wei­ti­ge Ver­wen­dung Ihrer E‑Mail-Adres­se erfolgt nicht.

Notfallgesetz zur Entfesselung der Windenergie

Gemeinsames Positionspapier der Organisationen

Update 14. März 2023: 

„Zukunft trifft Poli­tik” — Kli­ma­be­we­gung trifft Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Klimaschutz

Am 7. März traf sich die Kli­ma­grup­pe „Zukunft trifft Poli­tik” mit Ste­fan Wen­zel, Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär (PStS) im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz (BMWK).

Mit dabei war auch Rai­ner Doe­men, Mit­in­itia­tor der SolAHRtal Initia­ti­ve und Vor­stand des Solar­ener­gie-För­der­ver­eins. Er über­gab die am Run­den Tisch Erneu­er­ba­re Ener­gien ent­wi­ckel­ten Vor­schlä­ge für ein Not­fall­ge­setz zur Ent­fes­se­lung der Wind­ener­gie.

Im Rah­men der zwei­ten Ver­an­stal­tung mit Ste­fan Wen­zel wur­de über zahl­rei­che span­nen­den The­men gespro­chen. So ging es bei­spiel­wei­se auch um die Ent­fal­tung von Bür­ger­en­er­gie bei Wind­ener­gie-Pro­jek­ten sowie die enor­me struk­tu­rel­le Unaus­ge­wo­gen­heit zuguns­ten der fos­si­len Gas­lob­by.

Alle Ein­zel­hei­ten zum Tref­fen in die­ser Pres­se­mit­tei­lung.

Originalbeitrag:

Die aktu­el­len Plä­ne der Bun­des­re­gie­rung zum Aus­bau­tem­po bei der Wind­ener­gie sind völ­lig unzu­rei­chend. Der „Run­de Tisch Erneu­er­ba­re Ener­gien“ (RT EE) hat des­halb ein Posi­ti­ons­pa­pier erar­bei­tet, das an den Bun­des­kanz­ler, das BMU und das BMWK gesen­det wur­de. Das Papier wird von 95 NGOs  und 33 pri­vat­wirt­schaft­li­chen Unter­neh­men mitgetragen.

„Golden Planet“ an den RT EE verliehen

Am 11. Novem­ber wur­de einer von neun Unter­neh­mer-Awards „The Gol­den Pla­net“ an den Run­den Tisch Erneu­er­ba­re Ener­gien ver­lie­hen. Gewür­digt hat die Jury des­sen Kind „SolAHRtal-Initia­ti­ve“.

Preisverleihung "Golden Planet"
V.l.n.r.: Robin Jassoy (Parents for Future), Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt (RT EE), Rainer Doemen (RT EE), Beatrice Bednarz (Scientists for Future), ???, Stefan Gsänger (Parents for Future), Janine O’Keefe (Fridays for Future)
V.l., nur erkenn­ba­re Per­so­nen: Robin Jas­soy (Par­ents for Future), Prof. Dr. Eber­hard Waf­fen­schmidt (Vor­sit­zen­der des Solar­ener­gie-För­der­ver­ein Deutsch­land e. V.), Rai­ner Doe­men (RT EE), Bea­tri­ce Bednarz (Sci­en­tists for Future), Dr. Bert Dros­te-Fran­ke (IQIB, For­schungs­pro­jekt EnAHR­gie), Ste­fan Gsän­ger (Initia­tor World­Re­new­Day), Jani­ne O’Keefe (Fri­days for Future)

Zum ers­ten Mal ver­lieh die Erfolgs­ko­ope­ra­ti­on The Radio Group, Radio Frank­furt, die Voice-Aid Asso­cia­ti­on und die D.I.P.E.S.H.  den Unter­neh­mer-Award: „The Gol­den Pla­net“ für geleb­te Nach­hal­tig­keit. Die Ver­lei­hung fand am 11. Novem­ber 2022 in den Sky­line Stu­di­os von Radio Frank­furt im City-Gate Tower in Frank­furt am Main statt.

Der Award wur­de an neun aus­ge­wähl­te Unter­neh­men und Per­so­nen ver­lie­hen, die in der Ver­gan­gen­heit ein unglaub­li­ches Enga­ge­ment für unse­ren Pla­ne­ten und des­sen Erhalt zeig­ten. Die Aus­wahl­kri­te­ri­en für den Award sind die Ein­zig­ar­tig­keit, der gesell­schaft­li­che Mehr­wert, ver­bun­den mit dem Ein­fluss für die Allgemeinheit.

Auch der Run­de Tisch Erneu­er­ba­re Ener­gien (RT EE) zählt zu den Preis­trä­gern, und zwar für sein Kind „SolAHRtal-Initia­ti­ve“. Gemein­sam beschlos­sen Mit­glie­der des RT EE und der SolAHRtal-Initia­ti­ve, dass Rai­ner Doe­men den Preis ent­ge­gen­neh­men soll­te.
Damit wür­dig­ten die Grup­pen sein uner­müd­li­ches inno­va­ti­ves, pro­jekt- und ziel­ori­en­tier­tes Vorgehen.

Neben Rai­ner Doe­men nah­men zahl­rei­che wei­te­re Mit­ar­bei­ten­de vom Run­den Tisch Erneu­er­ba­re Ener­gien an der Ver­an­stal­tung teil.

Der Golden Planet

Rai­ner Doe­men erkann­te nach der ver­hee­ren­den Flut­ka­ta­stro­phe im Ahrtal die ein­ma­li­ge Chan­ce, den Wie­der­auf­bau des zer­stör­ten Gebie­tes nur mit Erneu­er­ba­ren Ener­gien zu gestal­ten. Er initi­ier­te inno­va­tiv und krea­tiv mit wei­te­ren (Mit)Initiatoren des RT EE die pro­jekt­ähn­li­che Arbeits­wei­se der „SolAHRtal-Initia­ti­ve“. Schnell fan­den über 40 Expert*innen unter­schied­li­cher Fach­rich­tun­gen zusam­men. Sie erar­bei­te­ten in spe­zi­ell zuge­schnit­te­nen Pro­jekt­ar­beits­grup­pen ehren­amt­lich das kom­mu­nal­po­li­tisch gefor­der­te PROJEKT „Nach­hal­ti­ger Wie­der­auf­bau und Nut­zung rege­ne­ra­ti­ver Ener­gien im Kreis Ahr­wei­ler“.

Weitere Impressionen der Preisverleihung

Golden Planet Award
Quer­schnitt „Run­der Tisch Erneu­er­ba­re Ener­gien“, erwei­tert um Akteu­re der „SolAHRtal-Initia­ti­ve“
V.l.: Jür­gen Eiselt (Euro­päi­sche Ener­gie­wen­de Com­mu­ni­ty e.V.), Prof. Dr. Eber­hard Waf­fen­schmidt (Vor­sit­zen­der des Solar­ener­gie-För­der­ver­ein Deutsch­land e. V.), Ste­fan Gsän­ger (Initia­tor World­Re­new­Day), Dr. Bert Dros­te-Fran­ke (IQIB, For­schungs­pro­jekt EnAHR­gie), Robin Jas­soy (Par­ents for Future), Bea­tri­ce Bednarz (Sci­en­tists for Future), Petra Wil­den­hain (Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de der Pro­kon eG (Pro­jekt­grup­pe Windkraft))Janine O’Keefe (Fri­days for Future), Ger­hard Her­get (Auf­sichts­rats­mit­glied Bünd­nis Bür­ger­en­er­gie e.V.), Rai­ner Doe­men (RT EE)
Quer­schnitt „Run­der Tisch Erneu­er­ba­re Ener­gien“
V.l.: Jani­ne O’Keefe (Fri­days for Future), Rai­ner Doe­men (RT EE), Prof. Dr. Eber­hard Waf­fen­schmidt (RT EE), Jür­gen Eiselt (1. Vor­sit­zen­der Euro­päi­sche Ener­gie­wen­de Com­mu­ni­ty e.V.), Jür­gen Vos­kuhl (Euro­päi­sche Ener­gie­wen­de Com­mu­ni­ty e.V.), Astrid Are­ns (D.I.P.E.S.H. / Voice Aid Asso­cia­ti­on), Ger­hard Her­get (Auf­sichts­rats­mit­glied Bünd­nis Bür­ger­en­er­gie e.V.), Ste­fan Gsän­ger (Par­ents for Future)
Alle Preis­trä­ger (bzw. Stell­ver­tre­ter)
Hin­te­re Rei­he v.l.: Caro­li­ne Mun­te (Die Koope­ra­ti­ve), Chris­toph Graul (Die Koope­ra­ti­ve), Andre­as Herr­mann,
Neil Azz­am, Rai­ner Doe­men (RT EE), Eddy Karim
Vor­de­re Rei­he v.l.: Ste­phan Schwenk (The Radio Group), Astrid Are­ns, Bernd Rol­ler (Radio Holi­day), Jani­ne O’Keeffe (Fri­days for Future)

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Ver­an­stal­tung von D.I.P.E.S.H.

Bildnachweis

Alle Bil­der © Fabi­an Otto.