Peti­tio­nen, Demons­tra­tio­nen, Unter­schrif­ten­samm­lun­gen usw., die sich an die Zivil­ge­sell­schaft wenden

Aus Ahrtal wird Solartal — Petition

Ganz gleich, wel­che Schreib­wei­se man vor­fin­det: Das Ahr­tal und die Son­ne bil­den eine Ein­heit. So ist aus dem Ahr­tal eine Wein­re­gi­on gewor­den. Betrof­fe­ne der Flut­ka­ta­stro­phe wer­ben nun dafür, dass die Son­ne im Ahr­tal auch zum Haupt­en­er­gie­spen­der wird.

Eine Grup­pe der Sci­en­tists for Future hat ein Kon­zept vor­ge­schla­gen, wie bis 2030 das Ahr­tal mit 100% Erneu­er­ba­ren Ener­gien aus­ge­stat­tet wer­den kann. Der Bun­des­tag hat für den Wie­der-Auf­bau der Flut­re­gio­nen 30 Mil­li­ar­den Euro bewil­ligt. Das Kon­zept für einen Neu-Auf­bau im Ahr­tal bräuch­te 10 Mil­lio­nen Euro. Das geht nur, wenn das Kon­zept als PROJEKT ein­ge­stuft wird. Dafür ist die­se Peti­ti­on gedacht.
Sie kön­nen sich vor Ihrer Unter­schrift ger­ne noch aus­führ­li­cher auf unse­rer Web­sei­te infor­mie­ren, sowohl hier als auch hier.

update: Klima & Energie
update: Kli­ma & Energie

Podcast “Update: Klima & Energie”: Vom SolAHRtal ins Solarzeitalter

In ihrem regel­mä­ßi­gen Pod­cast spre­chen Luca Sam­li­dis und Ste­fan Gsän­ger in die­ser Fol­ge mit ihren Gäs­ten Prof. Eber­hard Waf­fen­schmidt und Rai­ner Doemen über das Kon­zept, das Ahr­tal mit Hil­fe von Erneu­er­ba­ren Ener­gien so wie­der auf­zu­bau­en, dass eine Modell­re­gi­on für ganz Deutsch­land ent­steht: vom Ahr­tal zum SolAHRtal.

Präsentation „aus Ahrtal wird SolAHRtal“ am 7.2.2022 in Bonn

Dar­über­hin­aus bekom­men Sie einen Über­blick in der Prä­sen­ta­ti­on von Rai­ner Doemen und San­dra Prü­fer zur Social­Bar in Bonn.

Video zum Aufruf an die maßgebenden Politikerinnen

Eine Grup­pen von am (lei­der noch nicht) Pro­jekt Betei­lig­ten hat auf You­tube einen Auf­ruf veröffentlicht.

Erst die Milliarden für fossile Energien machen den Krieg Russlands gegen die Ukraine möglich

Am Run­den Tisch Erneu­er­ba­re Ener­gien mit­ar­bei­ten­de Per­so­nen und Orga­ni­sa­tio­nen haben bereits Bei­trä­ge zum Krieg in der Ukrai­ne und des­sen Finan­zie­rung durch den Import fos­si­ler Ener­gie­trä­ger ver­fasst. Sie erläu­tern die not­wen­di­gen Schrit­te, die die Bun­des­re­gie­rung jetzt ergrei­fen muss, um die Abhän­gig­keit und den Import fos­si­ler Ener­gie­trä­ger zu stop­pen.
Die­ser Bei­trag ver­mit­telt einen Überblick.

Außer­dem zei­gen wir Mög­lich­kei­ten auf, wie Ein­zel­per­so­nen und NGOs die Men­schen in der Ukrai­ne mit erneu­er­ba­ren Ener­gien unter­stüt­zen und zum Been­den des Krie­ges bei­tra­gen können.

Hans-Josef Fell weist auf die star­ke Abhän­gig­keit von Indus­trie­na­tio­nen wie Deutsch­land in Bezug auf fos­si­le Ener­gie­trä­ger und das sich dar­aus erge­ben­de Dilem­ma der EU hin: Die wirk­sams­te Sank­ti­on gegen Russ­land wäre ein Ein­fuhr­stopp von rus­si­schem Öl & Gas — der aber in der EU zu wirt­schaft­li­chen Nöten und even­tu­ell sogar Volks­auf­stän­den füh­ren würde.

Ähn­lich argu­men­tiert der Solar­ener­gie-För­der­ver­ein Deutsch­land e.V. (SFV) — und zeigt eine Lösung auf, näm­lich den mas­si­ven Aus­bau der über­all ver­füg­ba­ren sau­be­ren Ener­gie­trä­ger, Son­ne und Wind.

Der Ver­ein Euro­pa­ei­sche Ener­gie­wen­de Com­mu­ni­ty e.V. ver­gleicht den not­wen­di­gen Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien mit dem 1961 gestar­te­ten „Man on the moon“-Projekt von John F. Ken­ne­dy.
Ken­ne­dy brach­te Unter­neh­men, Poli­tik und Gesell­schaft zusam­men, um das gemein­sa­me Ziel (sei­ner­zeit die Mond­lan­dung) in mög­lichst kur­zer Zeit zu erreichen.

Was können wir tun?

EUROSOLAR und die Solar­sze­ne in Ber­lin wol­len die Men­schen in der Ukrai­ne mit mobi­len Solar­la­de­ge­rä­ten ver­sor­gen. Das ist hilf­reich, falls ihnen in den bela­ger­ten Städ­ten der Strom abge­dreht wird oder sie unter­wegs sind. Die Orga­ni­sa­ti­on WeChan­ge hat Kon­tak­te in die Ukrai­ne und kann die Solar­la­de­ge­rä­te direkt zu die­sen Leu­ten brin­gen. Hier gibt es aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zur Akti­on sowie ein Spen­den­kon­to.

Das Ukrai­ni­an Cli­ma­te Net­work und ande­re ukrai­ni­sche Orga­ni­sa­tio­nen im Umfeld von Kli­ma­schutz und erneu­er­ba­ren Ener­gien rufen zu End glo­bal fos­sil fuel addic­tion that feeds Putin’s war machi­ne auf (engl.).

Klimaschutz in den Medien

Seit dem Offe­nen Brief des Run­den Tisches an die ARD-Runfunk­rä­te ste­hen wir in regem Aus­tausch mit der ARD Gre­mi­en­vor­sit­zen­den­kon­fe­renz, die auf erfolg­te und zukünf­ti­ge Bericht­erstat­tung zum The­ma Kli­ma­kri­se und erneu­er­ba­re Ener­gien ver­weist.
Aber wir über­las­sen das Feld selbst­ver­ständ­lich nicht allein den öffent­lich-recht­li­chen Sen­dern: die Mit­ar­bei­ten­den am RT-EE sind in den Online-Medi­en auch selbst sehr aktiv.

In unse­rem Brief vom Novem­ber vori­gen Jah­res ging es um einen wich­ti­ge­ren Stel­len­wert der Infor­ma­tio­nen über die Erzeiugung Erneu­er­ba­rer Ener­gien in der öffent­lich-recht­li­chen Bericht­erstat­tung. Die Ant­wort dar­auf war wenig über­zeu­gend. Wir hak­ten nach und beka­men nun eine befrie­di­gen­de­re Ant­wort. Ein kur­zer Aus­zug aus dem letz­ten Schreiben:

Selbst­ver­ständ­lich dür­fen Sie erwar­ten, dass die öffent­lich-recht­li­chen Medi­en ihrem Auf­trag ent­spre­chend und nach Kräf­ten ihren Bei­trag zum Kli­ma­schutz leis­ten. Der öffent­lich-recht­li­che Infor­ma­ti­ons­auf­trag ist so umfas­send, dass er sich auf alle Lebens­be­rei­che und somit ganz klar auch auf das The­ma Kli­ma­schutz bezieht, mit­hin auch auf die von Ihnen ange­spro­che­nen ener­gie­po­li­ti­schen Interessensunterschiede.

Dies­be­züg­lich ver­weist die Geschäfts­stel­le der ARD Gre­mi­en­vor­sit­zen­den­kon­fe­renz zum Bei­spiel kon­kret auf die Rubrik Kli­max in der Sen­dung BRISANT.

In die­sem Zusam­men­hang sind unse­re Mit­glie­der auch selbst in elek­tro­ni­schen Medi­en recht aktiv.
So weist Hans Josef Fell in sei­nem News­let­ter vom 24.2. dar­auf hin, dass „die geo­po­li­ti­schen Ver­wer­fun­gen um die Ukrai­ne … auch Ergeb­nis einer fos­si­len Ener­gie­ab­hän­gig­keit der EU und des feh­len­den Aus­baus der Erneu­er­ba­ren Ener­gien“ sind. Und erneut im News­let­ter vom 28.2. weist er in einem Inter­view mit Joa­chim Wil­le dar­auf hin, dass „der völ­ker­rechts­wid­ri­ge rus­si­sche Ein­marsch in der Ukrai­ne … auch die Ener­gie­kri­se“ ver­schärft.
Dr. Christ­fried Lenz von der Genos­senschft Bür­ger­en­er­gie Alt­mark eG weist in einem Bei­trag der Bür­ger­initia­ti­ve Fracking frei­es Hes­sen n.e.V. dar­auf hin, „wie der Wes­ten die Vor­aus­set­zun­gen für Putins Krieg schaffte“.

Klimaschutz im Bundestag

Die Platt­form #wählbar2021 woll­te seit Juni 2021 von den Kan­di­die­ren­den zur Bun­des­tags­wahl, dass sie Far­be zu kon­kre­ten Kli­ma­schutz­maß­nah­men beken­nen. Von ihnen sind 332 in den 20. Deut­schen Bun­des­tag gewählt wor­den. Die Platt­form #kli­ma­schutz-im-bun­des­tag möch­te Bürgerinnen/Bürger und Abge­ord­ne­te des 20. Deut­schen Bun­des­ta­ges wäh­rend der gesam­ten Legis­la­tur­pe­ri­ode über kon­kre­te Maß­nah­men zum Kli­ma­schutz mit- und unter­ein­an­der ins Gespräch bringen.

„Kli­ma­schutz im Bun­des­tag“ setzt den Dia­log mit den Abge­ord­ne­ten nach der Kon­sti­tu­ie­rung des Bun­des­ta­ges fort. Dabei wer­den die Abge­ord­ne­ten gebe­ten, zu den 19 Punk­ten Stel­lung zu neh­men, die zu einem neu­en Umgang mit Ener­gie gehö­ren.
Auf einer Sei­te kann man sehen, wer bis­her zu den auf­ge­führ­ten Punk­ten Stel­lung genom­men hat. Dar­über hin­aus kann man z. B. die Abge­ord­ne­ten des eige­nen Wahl­krei­ses her­aus­su­chen und sie mit einer e‑Mail auf­for­dern, die Fra­gen zu beantworten.

Wir sind der Auf­fas­sung, dass dem Bun­des­tag in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode eine gro­ße Ver­ant­wor­tung für die Fra­gen der Ener­gie­ver­sor­gung zukommt. Die Ener­gie­ver­sor­gung eines Lan­des ist nicht nur ver­ant­wort­lich dafür, wie sich das Kli­ma auf der Erde ent­wi­ckeln wird, son­dern auch dafür, ob für ein Leben in Frei­heit Krie­ge geführt wer­den müs­sen. Zur Son­der­sit­zung des Bun­des­ta­ges am 27. Febru­ar ist das beein­dru­ckend deut­lich gewor­den.
Unser Logo befin­det sich auch auf der Sei­te der unter­stüt­zen­den Orga­ni­sa­tio­nen.

Stellungnahme des Runden Tisches zum Osterpaket

Der Run­de Tisch hat in einem Schrei­ben an die Bun­des­re­gie­rung sei­ne wich­tigs­ten Punk­te in Bezug auf die Erneu­er­ba­re Ener­gie­er­zeu­gung dargelegt.

Das Schrei­ben benennt zehn Punk­te, die für einen Umstieg auf Erneu­er­ba­re Ener­gien bis 2030 unum­gän­lich sind. 

Dar­un­ter befin­den sich zum Bei­spiel der Büro­kra­tie­ab­bau, die Besei­ti­gung von Aus­bau­de­ckeln und ande­ren Restrik­tio­nen, eine gewinn­brin­gen­de Ein­spei­se­ver­gü­tung für alle EE-Arten und die För­de­rung von Speichern.

Als Schlüs­sel­punk­te für das Gelin­gen der Ener­gie­wen­de wer­den die Ent­fes­se­lung der Bür­ger­en­er­gie und die soge­nann­te Kom­bi­kraft­werks­ver­gü­tung gesehen.

Die gan­ze Stel­lung­nah­me kön­nen Sie in unse­rer Pres­se­mel­dung lesen.

Stoppt Atom und Gas

In der EU gibt es Bestre­bun­gen, die Ener­gie­er­zeu­gung aus Atom und Erd­gas noch lan­ge fort­zu­set­zen. So sol­len bei­de Ener­gie­for­men in der EU-Taxo­no­mie als nach­hal­tig und damit för­de­rungs­wür­dig ein­ge­stuft wer­den. Die Ent­sche­dung dar­über ist am 22. Dezem­ber 2021 auf das kom­men­de Jahr ver­scho­ben worden.

Wie wir schon in unse­rer Pres­se­mel­dung vom 9. Dezem­ber erwähnt haben, ist die­ser Vor­stoß „eine Kampf­an­sa­ge der alten Ener­gie­mäch­te an die Adres­se der rege­ne­ra­ti­ven Indus­trien“. Jeder Euro, der für Atom und Gas aus­ge­ge­ben wird, fehlt der schnel­len Ent­wick­lung der Erneu­er­ba­ren Ener­gie­er­zeu­gung.
Da nun die Ent­schei­dung ver­scho­ben wor­den ist, besteht noch wei­ter die Gele­gen­heit, sich der Peti­ti­on von Sven Gie­gold anzu­schlie­ßen, die das Green­wa­shing stop­pen will.

In die­sem Zusam­men­hang erscheint auch die Suche nach einem End­la­ger für ato­ma­ren Müll in Deutsch­land in einem neu­en düs­te­ren Licht. Lesen Sie dazu den Bei­trag unse­res RT-Mit­glieds Christ­fried Lenz im Online-Maga­zin „pv-maga­zi­ne“.

Offener Brief an die Rundfunkräte wegen Programmausrichtung

Ange­sichts der zuneh­mend kata­stro­pha­len Aus­wir­kun­gen der Kli­ma­er­wär­mung hält der Run­de Tisch Erneu­er­ba­re Ener­gien eine Ände­rung der Pro­gramm­aus­rich­tung des öffent­lich-recht­li­chen Rund­funks für not­wen­dig. Er wen­det sich des­halb mit dem nach­fol­gen­den offe­nen Brief, der von zahl­rei­chen Orga­ni­sa­tio­nen aus dem gesam­ten Bun­des­ge­biet unter­stützt wird, an die Rundfunkräte.

programmausrichtung klimakrise
hochwasser

An die Rundfunkräte der Bundesrepublik Deutschland

Notwendige Änderung der Programmausrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks angesichts zunehmend katastrophaler Auswirkungen der Klimaerwärmung

Sehr geehr­te Damen und Herren,

seit vie­len Jah­ren gibt es kri­ti­sche Stim­men, die dem öffentlich/rechtlichen Rund­funk vor­wer­fen, den Kli­ma­wan­del zu ver­harm­lo­sen und die Bedeu­tung der erneu­er­ba­ren Ener­gien her­un­ter­zu­spie­len. Über kli­ma­be­ding­te Kata­stro­phen – bis vor Kur­zem fern­ab von Deutsch­land – wur­de zwar berich­tet. Die sich dar­aus erge­ben­de Kon­se­quenz, dass die Ener­gie­wen­de extrem beschleu­nigt wer­den muss, wur­de jedoch nicht gezo­gen. Ins­be­son­de­re wur­de nur gele­gent­lich dar­über auf­ge­klärt, dass das Inter­es­se der fos­sil-ato­ma­ren Ener­gie­kon­zer­ne an der Erhal­tung ihres Geschäfts­mo­dells den ent­schei­den­den Brems­fak­tor beim Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien dar­stellt. Es wäre aber nötig, die­sen Zusam­men­hang her­vor­zu­he­ben, damit die Bevöl­ke­rung erken­nen kann, dass sie sel­ber aktiv wer­den muss, wenn eine noch erträg­li­che Kli­ma­zu­kunft erreicht wer­den soll. Statt des­sen ist die Pro­gramm­ge­stal­tung in ihrer Gesamt­heit so gear­tet, dass sie Ruhe und Lethar­gie ver­brei­tet. Für die ein­ge­tre­te­nen und zu erwar­ten­den kli­ma­be­ding­ten Schä­den ist der öffent­lich-recht­li­che Rund­funk daher mit verantwortlich.

In sei­nem auf­rüt­teln­den Buch über feh­len­den Kli­ma­schutz „Kurs Kli­ma-Kol­laps – das gro­ße Ver­sa­gen der Poli­tik“ bringt David Goe­ß­mann die Rol­le der Medi­en und ins­be­son­de­re des von der Bevöl­ke­rung finan­zier­ten öffent­lich-recht­li­chen Rund­funks auf den Begriff „Tauch­sta­ti­on“. Zita­te aus sei­nem Buch:
„Was ist mit den öffent­lich-recht­li­chen Sen­dern, die finan­ziert wer­den von den Gebüh­ren der Bür­ger, nicht vom Bun­des­ver­band der deut­schen Indus­trie (BDI)? … War­um schlug nie­mand Alarm?“ (S. 17f), „Auch Talk­shows und Pres­se­clubs in den öffent­lich-recht­li­chen Sen­dern gin­gen an dem The­ma stumm vor­bei. Man stel­le sich vor, die Medi­en hät­ten in der Coro­na­kri­se ähn­lich reagiert und sich Augen, Ohren sowie Mund förm­lich zuge­hal­ten.“ (S. 147)

Die jüngs­te und öffent­lich breit wahr­ge­nom­me­ne Kri­tik­ak­ti­on wur­de von der Initia­ti­ve „KLIMA° vor acht“ orga­ni­siert. Sie for­dert, neben „Bör­se vor acht“, „Wis­sen vor acht“ und „Wet­ter vor acht“ über das ungleich wich­ti­ge­re The­ma „Kli­ma“ zu berichten.

Die Argu­men­te, mit denen das abge­lehnt wur­de, sind bestür­zend. Sie demons­trie­ren, dass bei den obe­ren Pro­gramm­ge­stal­tern ein Pro­blem­be­wusst­sein bezüg­lich Kli­ma ent­we­der nicht vor­han­den ist oder ver­drängt wird.

So mein­te der geschäfts­füh­ren­de Redak­teur für das ARD-Vor­abend­pro­gramm, Chris­toph Schmidt:
Auch wenn Kli­ma­schutz viel­leicht ein heh­res und rich­ti­ges Ziel ist: Es ist trotz­dem erst mal eine par­tei­ische Inter­es­sen­grup­pe, und wenn jede Inter­es­sen­grup­pe sagt: ‚Ich mache mal mei­nen Pilo­ten und mache mei­nen Bei­trag so, wie ich ihn mache‘, und wir räu­men dann Sen­de­plät­ze dafür frei, damit habe ich als unab­hän­gi­ger Jour­na­list ein gro­ßes Pro­blem.“ (Quel­le: https://www.deutschlandfunk.de/primetime-fuer-die-klimakrise-aktivisten-fordern-neues.2907.de.html?dram:article_id=483806)

Für ihn ist Kli­ma­schutz also nur „viel­leicht“ ein „rich­ti­ges Ziel“. Die­je­ni­gen, die dafür ein­tre­ten, sind für Herrn Schmidt nichts wei­ter als eine „par­tei­ische Inter­es­sen­grup­pe“, die gegen­über den vie­len ande­ren Inter­es­sen­grup­pen kei­nes­falls bevor­zugt wer­den darf.

Sehr geehr­te Damen und Her­ren in den Rund­funk­rä­ten, der Kli­ma­wan­del bedroht die mensch­li­che Zivi­li­sa­ti­on und viel­leicht höhe­res Leben auf dem Pla­ne­ten über­haupt. Wer den Kampf hier­ge­gen für ein „par­tei­isches Inter­es­se“ hält, dem fehlt jeg­li­ches Verständnis.

Dass hier zu wenig berich­tet wird, weist KLIMA° vor acht auch auf Basis nack­ter Zah­len nach: Die Initia­ti­ve hat die Pro­gramm­über­sich­ten der öffent­lich-recht­li­chen Sen­der ana­ly­siert und kommt zu fol­gen­dem Schluss: „Die Anzahl der Sen­dun­gen zur Kli­ma­kri­se spie­geln weder die Rele­vanz noch das Pro­blem­be­wusst­sein in der Bevöl­ke­rung wie­der.
(Quel­le: https://klimavoracht.de/programmdaten/).

Die kli­ma­wan­del­be­ding­te Flut­ka­ta­stro­phe im Ahr­tal hat nun aber ein gewis­ses Auf­wa­chen aus­ge­löst. Der auf­grund sei­nes Sen­de­ge­bie­tes unmit­tel­bar betrof­fe­ne SWR berich­tet bis­her in begrü­ßens­wer­ter Wei­se. Ins­be­son­de­re stellt er die Bedeu­tung des Mot­tos „Ahr­tal wird SolAHR­tal“ her­aus. Es kann näm­lich nicht sein, dass die Grund­ur­sa­che der Kata­stro­phe, die Ver­sor­gung durch fos­si­le Ener­gie, für die Zukunft wie­der her­ge­stellt wird. Viel­mehr muss die Regi­on als Modell für voll­stän­di­ge Ver­sor­gung durch erneu­er­ba­re Ener­gien auf­ge­baut wer­den. Hier­für hat sich eine vor­bild­li­che Zusam­men­ar­beit der betrof­fe­nen Men­schen mit Wis­sen­schaft­lern, Fach­fir­men, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tun­gen herausgebildet.

Unse­re Bit­te, unser Vor­schlag an Sie: Die Arbeit des SWR bezüg­lich Ahr­tal soll­te allen Sen­dern in Deutsch­land kom­mu­ni­ziert wer­den. Über­all im Land soll­te auf das Gesche­hen im Ahr­tal auf­merk­sam gemacht wer­den. Denn was im Ahr­tal pas­sier­te, kann jeder­zeit (fast) über­all gesche­hen. Der öffent­lich-recht­li­che Rund­funk soll­te dar­auf hin­wir­ken, dass die Bevöl­ke­rung und die betrof­fe­nen Insti­tu­tio­nen unver­züg­lich Maß­nah­men ergrei­fen, um die Aus­wir­kun­gen einer nächs­ten Kata­stro­phe zumin­dest abzu­mil­dern. Bei­spiels­wei­se kann durch recht­zei­ti­gen Umstieg auf rege­ne­ra­ti­ve Wär­me­ver­sor­gung per Wär­me­pum­pen und Solar­ther­mie eine groß­flä­chi­ge Boden­kon­ta­mi­na­ti­on durch aus­ge­lau­fe­nes Heiz­öl – wie im Ahr­tal gesche­hen – ver­mie­den werden.

Wir wären dank­bar, wenn Sie die­se The­ma­tik rasch auf­grei­fen. Zwecks wei­te­rer Kon­kre­ti­sie­rung freu­en wir uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Ihr Ansprechpartner

Jür­gen Vos­kuhl
für den Run­den Tisch — Erneu­er­ba­re Ener­gien
E‑Mail: juergen.voskuhl@energiewende-2030.de
Fon: +49.69.24742919–0
Web: energiewende-2030.de

 

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Unterzeichner:

offener Brief rundfunkrat programmausrichtung
unterzeichner

Flutkatastrophe: Wiederaufbau ja — und zwar erneuerbar!

Zer­stö­rung und Ver­lus­te, die die Flut­ka­ta­stro­phe in Deutsch­land, Bel­gi­en, Luxem­burg und den Nie­der­lan­den ver­ur­sacht hat, sind ver­hee­rend. Die Schä­den zei­gen uns, dass die Kli­ma­kri­se viel näher ist, als wir uns das bis­her vor­stel­len konn­ten.
Was muss sich an der Ener­gie­ver­sor­gung und dem Ener­gie­sys­tem ändern? Wie kön­nen wir alle dazu beitragen?

Wir als Nicht­be­trof­fe­ne kön­nen nur ahnen, was Men­schen emp­fin­den, deren Freun­de oder Bekann­te plötz­lich aus dem Leben geris­sen wur­den oder sogar bis­lang ver­misst sind. Ganz Vie­le haben ihr Zuhau­se und ihr kom­plet­tes Hab und Gut ver­lo­ren. Auch Haus­tie­re sind ertrun­ken. Es ist schreck­lich und furcht­bar trau­rig.
Wir spre­chen ins­be­son­de­re den trau­ern­den Fami­li­en unser Mit­ge­fühl aus.

Hoff­nungs­schim­mer bringt die Gemein­schafts­bil­dung, die in der Kata­stro­phe statt­ge­fun­den hat. Bevor Hilfs­kräf­te anrück­ten, teil­ten Nach­barn ihren letz­ten Kaf­fee mit­ein­an­der oder küm­mer­ten sich um die Roll­stuhl­fah­re­rin von nebenan.

Staat­li­che Ebe­nen sind ihrer Für­sor­ge­pflicht offen­bar nur man­gel­haft gerecht gewor­den. Da ist Luft nach oben. Ganz gro­ßer Dank und Respekt gebührt allen, die beim Ber­gen und Auf­räu­men tat­kräf­tig mit anpa­cken – ins­be­son­de­re den Hilfs­kräf­ten, die bis zur Erschöp­fung im Dau­er­ein­satz waren und sind und ihr eige­nes Leben ris­kier­ten, um Men­schen zu ret­ten. Dank auch allen Hel­fer, die spon­tan aus dem gan­zen Land anreis­ten, um zu hel­fen, mit anzu­pa­cken und zu spenden.

Ist „alles so wie früher“ wirklich sinnvoll?

Mit ein wenig zeit­li­chem Abstand zur Kata­stro­phe rückt der Wie­der­auf­bau in den Fokus.

Nicht nur die Wis­sen­schaft, son­dern auch die Ver­si­che­rungs­wirt­schaft sagt ganz klar, dass die Häu­fig­keit und Inten­si­tät der­ar­ti­ger Unwet­ter in Deutsch­land bereits zuge­nom­men hat und eine wei­te­re Zunah­me zu erwar­ten ist.
Also: eine der­ar­ti­ge Flut­ka­ta­stro­phe kann sich jeder­zeit wie­der­ho­len und auch noch schlim­me­re Aus­wir­kun­gen haben. Wenn in den Medi­en von einem „Jahr­hun­dert­hoch­was­ser“ gespro­chen wird, kann die­ses „Jahr­hun­dert“ schon mor­gen vor­bei sein!

Bei Repa­ra­tu­ren und Neu­auf­bau ist die­se Zukunfts­aus­sicht unbe­dingt zu berücksichtigen!

Das konventionelle Energiesystem hat in zweifacher Hinsicht versagt

  • 80% der Treib­haus­ga­se stam­men aus der fos­si­len Ener­gie­er­zeu­gung. Sie ist also haupt­ver­ant­wort­lich für die Kli­ma­er­hit­zung und damit Grund­ver­ur­sa­cher der aktu­el­len Katastrophe.
  • Die kon­ven­tio­nel­le Ener­gie­ver­sor­gung ist zen­tra­lis­tisch struk­tu­riert, das Sys­tem wur­de bei der Flut­ka­ta­stro­phe schwer beschä­digt. Die­sel­ge­ne­ra­to­ren sind auch nur ein Not­be­helf.
    Tau­sen­de von Kun­den war­ten also nun hilf­los auf die Wie­der­her­stel­lung der Ener­gie­ver­sor­gung, ohne zu wis­sen, wie lan­ge dies dau­ern wird. 

Erneuerbare Energien haben erhebliche Vorteile

  • Erneu­er­ba­re Ener­gien erzeu­gen kei­ne Treib­haus­ga­se.
  • Das auf erneu­er­ba­re Ener­gien basie­ren­de neu­en Ener­gie­sys­tem besitzt eine dezen­tra­le Struk­tur.
    Das Haus, das eine PV-Anla­ge auf dem Dach und Bat­te­rien mit Lade­reg­ler und Wech­sel­rich­ter auf dem Dach­bo­den hat, ist unab­hän­gig: Solan­ge nicht das gan­ze Gebäu­de zusam­men­bricht, ist die Strom­ver­sor­gung gewährleistet.
  • Erneu­er­ba­re Ener­gien sind resi­li­en­ter: Selbst der extre­me Regen hat PV-Anla­gen nicht beschädigt. 

Was jetzt zu tun ist

Aus dem Gesag­ten erge­ben sich unse­re nach­fol­gen­den Emp­feh­lun­gen für die betrof­fe­nen Men­schen vor Ort.
Nicht­be­trof­fe­ne bit­ten wir, unse­re For­de­run­gen zu unterstützen:

  • Haus­be­sit­zer kön­nen eigen­ak­tiv wer­den und sich unab­hän­gig machen, statt auf die Wie­der­her­stel­lung der zen­tra­lis­ti­schen Ver­sor­gung zu war­ten – im Inter­es­se des Kli­mas und der eige­nen Sicher­heit!
    Die soli­da­ri­sche Zusam­men­ar­beit in der schlimms­ten Not und jetzt beim Auf­räu­men kann sich ver­ste­ti­gen durch gemein­sa­me nach­bar­schaft­li­che Strom­ver­sor­gung durch erneu­er­ba­re Ener­gien.
    Eine Peti­ti­on im Inter­net for­dert genau das. Unter­stüt­zen Sie die Peti­ti­on!
  • Eben­so wie das kon­ven­tio­nel­le zen­tra­lis­ti­sche Strom­sys­tem hat sich der Staat als zuver­läs­si­ger Kata­stro­phen­schüt­zer dis­qua­li­fi­ziert. Offen­bar ist – in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels – auf die bis­he­ri­gen Struk­tu­ren kein Ver­lass mehr. Eigen­in­itia­ti­ve und Nach­bar­schafts­hil­fe wer­den umso wichtiger!
  • Die Men­schen in den Kata­stro­phen­ge­bie­ten müs­sen jetzt fach­lich bera­ten wer­den, wie die dezen­tra­le Ver­sor­gung mit erneu­er­ba­rem Strom, und mit Wär­me durch Wär­me­pum­pen und Solar­ther­mie prak­tisch auf­zu­bau­en ist. Hier­für sind die Ener­gie­agen­tu­ren der bei­den am schwers­ten betrof­fe­nen Län­der prä­de­sti­niert, also die Ener­gie­agen­tur Rhein­land-Pfalz und zur­zeit auch noch die EnergieAgentur.NRW.
    Die Lan­des­re­gie­rung in NRW hat beschlos­sen, die EnergieAgentur.NRW zum 31.12.2021 auf­zu­lö­sen. Gera­de jetzt, nach der ver­hee­ren­den Flut­ka­ta­stro­phe (die sich jeder­zeit wie­der­ho­len kann!), sehen wir ganz deut­lich, wie wich­tig die­se Orga­ni­sa­ti­on ist. Denn die Men­schen, die Kom­mu­nal-Ver­wal­tun­gen und die Wirt­schaft in den Kata­stro­phen­ge­bie­ten brau­chen drin­gend eine kom­pe­ten­te Energieberatung.

 

Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Klimaklage

Am 29. April 2021 hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ein Urteil in der Kli­ma­kla­ge gespro­chen. Es stellt einen Mei­len­stein in der Rechts­spre­chung die­ses Gerichts­ho­fes dar.

Der Solar­ener­gie-För­der­ver­ein Deutsch­land (SFV), der Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land (BUND) sowie die Ein­zel­klä­ger der 2018 erho­be­nen Kla­ge, der 2020 wei­te­re Per­so­nen und Ver­bän­de mit eige­nen Kla­gen folg­ten, bewer­ten das Urteil als einen gro­ßen Erfolg. Das BVerfG erklärt die 1,5‑Grad-Grenze des Pari­ser Kli­ma-Abkom­mens mit sei­nem Urteil letzt­lich für ver­fas­sungs­recht­lich ver­bind­lich.
Es ist aber nur ein Teil­erfolg auf dem müh­sa­men Weg zur Kli­ma­neu­tra­li­tät, wie der Kom­men­tar des Solar­ener­gie-För­der­ver­eins zeigt.
Lesen sie hier auch einen Bei­trag von Rüdi­ger Hau­de zur Bedeu­tung die­ses Urteils in Bezug auf unser Ver­ständ­nis von Frei­heit. Wer meint wel­che Frei­heit für wen?
Inter­es­sant auch das Inter­view mit Prof. Waf­fen­schmidt von der TH Köln im Yuotu­be-Kanal mit Frank Faren­ski. Nicht Ver­bo­te und höhe­res Besteu­ern von CO2 ste­hen im Mit­tel­punkt, son­dern das Aus­bau­en der Erneu­er­ba­ren und der Weg­fall aller Behin­de­run­gen die­ses Ausbaus.

Filmprojekt THE STORY OF A NEW WORLD

Wie sähe eine Welt aus, in der der Schutz unse­res Pla­ne­ten und das Gemein­wohl sei­ner Bewoh­ne­rIn­nen obers­te Prio­ri­tät haben?

Die­ser Fra­ge wid­met sich das preis­ge­krön­te Regie-Duo Johan­na Jau­rich (27) und Carl‑A. Fech­ner (67) in sei­nem doku-fik­tio­na­len Kino­film THE STORY OF A NEW WORLD. Die Ant­wor­ten, wel­che mit Mit­teln des kon­struk­ti­ven Jour­na­lis­mus, einer mit­rei­ßen­den Spiel­film-Rah­men­hand­lung und doku­men­ta­ri­schen Sequen­zen gelie­fert wer­den, machen Lust auf die Zukunft und Mut, sie mitzugestalten!

Carl‑A. Fech­ner und Johan­na Jaurich

Bekannte UnterstützerInnen

THE STORY OF A NEW WORLD trifft den Puls der Zeit und hat bereits zahl­rei­che nam­haf­te Unter­stüt­ze­rIn­nen für sich gewin­nen kön­nen, dar­un­ter Arzt und Kaba­ret­tist Dr. Eck­art von Hirsch­hau­sen, Kli­ma­ak­ti­vis­tin Lui­sa Neu­bau­er, Poli­ti­ke­rIn­nen wie Hans-Josef Fell und Dr. Julia Ver­lin­den sowie Wis­sen­schaft­le­rIn­nen wie Ernst Ulrich von Weiz­sä­cker und Dr. Clau­dia Kemfert.

Unterstützung durch den Runden Tisch

Auch der Run­de Tisch unter­stützt das Film­pro­jekt. Sehen sie dazu das Kurz­vi­deo von Rai­ner Doemen.

Weltweiter Impact

Jedes in Deutsch­land vor­ver­kauf­te Kino­ti­cket finan­ziert vier Soli­da­ri­täts­ti­ckets für Men­schen im glo­ba­len Süden mit. Die Vor­füh­run­gen wer­den zudem von Akti­ons­ver­an­stal­tun­gen in Koope­ra­ti­on mit loka­len Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen beglei­tet. Inspi­riert von THE STORY OF A NEW WORLD kön­nen Men­schen den nach­hal­ti­gen Wan­del in ihren Com­mu­nities somit direkt voranbringen!

Der Plot

Wäh­rend das glo­ba­le CO₂- Bud­get der Mensch­heit immer schnel­ler zur Nei­ge geht, suchen eine indi­sche Psy­cho­lo­gin, ein latein­ame­ri­ka­ni­scher Sozio­lo­ge, eine deut­sche Unter­neh­me­rin und ein kenia­ni­scher Urba­nist im Future Lab #172 ein Jahr lang nach Lösun­gen für die drän­gends­ten Pro­ble­me unse­res Jahr­tau­sends. Je tie­fer sie in ihre For­schungs­ar­beit ein­tau­chen, umso mehr sto­ßen sie auf inne­re und äuße­re Wider­stän­de… es beginnt ein Wett­ren­nen gegen die Zeit.

Jetzt mitmachen!

Jede und jeder Ein­zel­ne kann schon heu­te ein Teil von THE STORY OF A NEW WORLD werden:

  • Sichern Sie sich Ihre Tickets unter www.storyofanewworld.de
  • Über­ra­schen Sie auch Ihre Freun­dIn­nen, Ihre Fami­lie, und jeden, der dabei sein soll­te, mit einem Ticket!
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